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Im Rottal ist immer was los. Frühling – Sommer – …… Wanderzeit – ob zu Fuß oder Rad!

Presse, Rundfunk und Fernsehen sind gerade des Lobes voll über die wohltätige Wirkung des Wanderns auf Körper und Seele. Bewegung tut dem Körper gut und der Geist kann sich vom Stress befreien, wenn ihm beim Wandern eine ruhige und gemächliche Abfolge von schönen Eindrücken und Erlebnissen in Landschaft und Natur geboten wird.

Wo sonst könnte man eine solchabwechslungsreiche Landschaft gemischt aus Hügeln, Tälern mit Bächen und Wiesen, Äckern und Wäldern , übersät mit den zerstreut liegenden typischen Rottaler Vierseithöfen, finden als eben hier im Rottal. Ein verkehrsarmes Wegenetz führt durch die Landschaft und fast neben jedem Hof steht eine alte gotische Kirche mit wertvollen und zauberhaften Kunstwerken, die die Geschichten ihrer frommen, reichen Vergangenheit erzählen. Gute Wirtschaften mit Biergärten, neben denen eine alte Kegelbahn steht, finden sich an jeder Wegstrecke und allenthalben fällt der Blick bereits auf den nächsten Kirchturm. Bei klarer Luft sieht man von den Hügeln aus im Süden das Panorama der Salzburger Alpen und im Norden die bläulich-grünen Berge des Bayrischen Waldes. – Ein Durchatmen für Seele und Körper und “reichlich Bayern”!

Beim Landratsamt Rottal-Inn in Pfarrkirchen, Ringstr. 4 liegt eine neue umfangreiche Faltkarte “Radeln & Wandern Rottal-Inn” auf, die Sie sich bei Interesse unbedingt dort besorgen sollten! Sie werden zu Fuß oder Rad und nach Themen geordnet vortrefflich durch die Schönheiten hier an Rott und Inn geführt. Die Karte kostet 4,50 €.

Ein weiterer umfangreicher Führer, der beim Landratsamt kostenlos zu haben ist, heißt “Rott- und Inntaler Bierkultur”. Er führt Sie mit Beschrieb und Bildern und nach Gemeinden geordnet durch alle gute Wirtschaften dieser Ferienregion. Wir können ihn nur empfehlen!

Wanderbeispiele rund um die Ferienhäuser:

Unsere Wanderbeispiele führen Sie in einem nördlichen Halbkreis von ca. 10 km um unsere Ferienhäuser und sie werden staunen, welche Vielfalt an Natur und Kultur sich Ihnen in dieser süd-östlichsten Ecke Bayerns bietet.

1. Wanderung Ferienhäuser Postmünster – Ortschaft Postmünster mit Dorfplatz, Wirtshäusern und gotischer Kirche – Schloss Thurnstein – Rottenstuben – Erholungsgebiet Postmünster (ca. 12 km)

Von den Ferienhäusern aus erreichen wir nach gut 500 m den von prächtigen Bäumen überwachsenen Dorfplatz von Postmünster. Hier fällt der Blick auf der westlichen Seite auf die “Post”, eine altbayrische Wirtschaft, in der man recht zünftig essen kann. Zwei Häuser bergauf steht die Gastwirtschaft Wochinger mit ebenso guter bayrischer Küche. Auf der anderen Seite des Dorfplatzes befindet sich die schöne gotische Pfarrkirche, die innen noch ihre alte gotische Ausstattung hat und in der schöne Kunstwerke aus Gotik und Barock zu besichtigen sind. Besonders schön ist die Empore der Kirche, die auf drei Bögen ruht und das reich verzierte Rippengewölbe der Kirchendecke. Am Dorfplatz befindet sich auch die Bäckerei Schmidseder, bei der ich Ihnen zum Kauf Ihrer Semmeln und Brezn zum Frühstück und des köstlichen Schmalzgebäcks zum Nachmittagskaffee rate.

Pfarrkirche Postmünster

Vom Dorfplatz gehen wir nun die Straße hinauf, die in einem Bogen um den Schlosspark führt und oben steht das anmutige Rokoko-Ensemble von Schloss Thurnstein mit Schlosskapelle und umgebendem Wirtschaftshof. Während das Schloss innen nicht bewirtschaftet werden kann, weil es von der gräflichen Familie La Rosée bewohnt wird, sollten Sie sich die prächtige Innenausstattung der Schlosskapelle mit dem berühmten Deckengemälde von della Croce anschauen.

Schloss Thurnstein

Wir wandern nun vom Schloss auf dem Höhenrücken Richtung Rottenstuben nach Westen und haben eine herrliche Aussicht auf das rechts unten liegende Tal der Rott mit seinem See und dem Erholungsgebiet. Nach 3-4 km geht der Weg rechts abwärts nach Rottenstuben, wo auf einem Wiesenhügel eine der ältesten gotischen Kirchen des Landkreises mit schönen Fresken im Chorgewölbe steht. Hier findet alljährlich im Frühjahr das traditionelle Maibaumfest statt. Der Zunftbaum wird aufgestellt und die Buben üben sich beim “Maibaumkraxeln”, wobei den Müttern, die von unten zuschauen gar nicht wohl zu Mute ist. Dann geht es von Rottenstuben nach unten ins Rottal und auf den Wegen im Golfgelände wieder zurück zum See und dem Ferienhaus.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung 2: Postmünster-Gambachtal-Wald-Postmünster (12-13 km)

Wir gehen von den Ferienhäusern nach Postmünster zur Rottbrücke und dann links über den Bahnübergang und die Straßenunterführung nach Schalldorf und erreichen dann den Wanderweg über Wald nach Schönau. In Gambach – ein Rottaler Hof mit der gotischen kleinen Wallfahrtskirche St. Leonhard – machen wir (nach 3 km) die erste Rast, holen uns bei der Bäuerin des Hofes den Kirchenschlüssel und  betreten durch das ehrwürdige Kirchenportal mit dfer handbeschlagenen alten Türe das Innere, das geschmückt ist mit Rankenmalerei im Rippengewölbe, Freskenfragmenten, Rokoko-Altären und schönen Votivbildern. Auch ein Glasbild aus dem 16. Jahrhundert ist dabei.

Nun setzen wir unsere Wanderung durch das Gambachtal Richtung Schönau fort und erreichen nach ca. 3 km in Wald die nächste kleine Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, ebenfalls ein spätgotscher Bau, der anstelle einer älteren romanischen Kirche aus dem 13. Jhrhdt. errichtet wurde, von der noch die ersten 4 Geschosse des Turmes stammen. Die Kirche hat eine wunderschöne schmiedeeisern beschlagene Türe, Das Innere schmücken Ornamentverzierungen am Rippengewölbe, ein schönes Wandgemälde des St. Christophorus und Votivbilder. Es gibt im Rottal jede Menge kleine und größere Wallfahrtskirchen. Die Wallfahrt gehörte im Mittelalter zum ständigen Bestandteil des religiösen Lebens und auch heute noch ziehen kirchliche Prozessionen nicht nur an Fronleichnam, sondern auch bei anderen Festtagen, insbesondere der Kirchweih durch die Fluren.
Wer jetzt den Heimweg bedenkt und deswegen des Weiterwanderns müde ist, kehrt um und geht den Wanderweg zurück nach Postmünster. Wer dazwischen noch Rast in einem Wirtshaus machen will, geht einen kleinen Umweg über Nöham und kehrt dort ein. Nimmermüde können den Weg nach Schönau fortsetzen und rund um Schönau weitere prächtige Sehenswürdigkeiten und Landschaftsbilder, die ich in der nächsten Wanderung beschreibe, erleben.

 

 

Wanderung 3: Rund um Schönau

Natürlich können Sie auch diese Wanderung von Postmünster aus unternehmen, aber hin und zurück sind es schon etwa 26-27 km und dazu brauchen Sie mit den Besichtigungen und der Wirtshauseinkehr einen ganzen langen Tag. Wer es gemütlicher will, wie ich, fährt mit dem Auto nach Neuhofen, lässt es in der Nähe der guten Wirtschaft im Ortskern stehen und beginnt hier die Wanderung.Wir wenden uns Richtung Westen nach Unterhöft, das wir nach ca. 3 km erreichen. Schon von weitem sehen wir die Kirche Heiligenberg auf einem Hügel in dieser malerischen Landschaft.

Von Unterhöft geht`s in 1-2 km über Bergham, dann rechts in einer Stichstraße zur Wallfahrtskirche St.Erasmus in Heiligenberg, eine der schönsten, die ich in Niederbayern kenne. Schon Goethe hat es hier gefallen, denn er hat in der ehemaligen Volksschule übernachtet. Im Inneren der Kirche erleben wir wie in einem Theaterprospekt ein reiches und zauberhaftes buntes Rokokoschnitzwerk in der Gestaltung des Altars und der Kanzel.

Wir sollten uns auch die Friedhofskapelle anschauen, die über und über mit wertvollen Votivbildern behängt ist, die uns von den wundersamen Heilungen der gläubigen Pilger erzählen, die in dieser Wallfahrtskirche Heilung suchten.

Nun suchen wir in nord-östlicher Richtung über die Felder Anschluss an den unweit von Heiligenberg vorbeiführenden Wanderweg und wenden uns nach Schönau, das wir nach einem guten Kilometer erreichen. Direkt neben der schönen – diesmal neugotischen Pfarrkirche – steht das  mittelalterliche Wasserschloss Schönau, das von einem Park mit prächtigen, alten und seltenen Bäumen umgeben ist. Der öffentlich zugängliche Park stammt von dem kgl. Oberhofgärtner Joseph Effner, der für König Ludwig II. auch den Park des Schlosses Linderhof in Oberbayern angelegt hat. Ein Gang durch diesen Park mit dem Blick auf das romantische Schloss gehört zu den schönsten Wanderungen in Niederbayern.

Wir wandern den Schlosspark auf seinen Serpentinenwegen hinauf und benutzen den oberen Ausgang, der uns zu den Wegen und der Straße lässt, die zurück nach Neuhofen führen. Oben nach dem Friedhof sehen wir unten im Tal zwei sehr schöne alte Rottaler Stockhäuser, die unter Denkmalschutz stehen. Nach etwa 2 km erreichen wir den Ortseingang von Neuhofen, wo ein prächtiger barocker Pfarrhof steht, der aussieht wie ein kleines Schloss. Es ist ein sog. Ökonomiehof, wie ihn ein adeliger Schlossbesitzer in Niederbayern üblicherweise seinem zweitgeborenen Sohn gab. Der älteste Sohn erbte Schloss und Herrschaft, der nachgeborene Sohn wurde Pfarrer erbte einen Ökonomiehof, der ihn neben seinem Einkommen als Pfarrer noch aus der Landwirtschaft ernährte.

Aber auch wir ernähren uns heute gut in Niederbayern, denn wir kehren zum Abschluss beim Wirt in Neuhofen ein, wo man gut, reichlich und preiswert essen kann und nach dem vielen Wandern tut auch ein frisches”Helles” gut!

Dies sollten nur Beispiele von Kulturwanderungen in dieser Region zwischen Donau und Inn sein, um Sie “auf den Geschmack zu bringen”. Ich könnte Ihnen noch viele weitere solcher Beispiele aufzählen. Besorgen Sie sich beim Landratsamt in Pfarrkirchen die neue Karte “Radeln und Wandern” (4,50 €), die Broschüre “Gotik Tour” (kostenlos) und die umfangreiche, bebilderte Broschüre “Bierkultur” mit den nach Gemeinden geordneten Wirtschaften mit Beschrieb der jeweiligen Spezialitäten oder besorgen Sie sich in der Buchhandlung den Kunst- und Kulturführer des Landkreises Rottal-Inn und gehen Sie selbst auf Entdeckung. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad und Sie werden mit mir übereinstimmen:

 

Es gibt reichlich Bayern hier im Rottal!

  1. Im Rottal ist immer was los – auch zur Winterszeit Kommentare deaktiviert